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wurensh99



Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 16.03.2006 07:42 Antworten mit ZitatNach oben

Der rosarote Schmierfink

Es ist doch immer wieder schön
dabei zu stehen und zuzusehen
wie andere etwas vollbringen
und sei es nur das Pinsel schwingen
Und wie die Farbe langsam deckt die Wand
wer vorsichtig davon geleckt
kann sagen von welcher Firma sie ist
sofern er natürlich ein Feinschmecker ist
und vertauscht er dann heimlich den Farbenkübel
ist das für den Streichenden relativ übel!

Teuflisch ist auch das Malgeschäft
wenn uns ein lieber Nachbar äfft
und uns, und ohne, dass wir's merken
ins Handwerk pfuscht bei unseren Werken
wenn er, wie's hier das Paulchen tut
das eben Angestrich'ne übermalt
vielleicht auch noch aus reinem Übermut
na, wenn er dafür nur nicht zahlt!

Besonders schwierig ist der Böse zu erkennen
der immer das Gestrich'ne überstreicht
wenn beide um 'ne Litfaßsäule rennen
und so der Böse unsichtbar entweicht!
Weil, wer sich hinter etwas stellt mit List
ist's nicht aus Glas, halt nicht zu sehen ist!

Es ist wohl klar, dass quergeteilte Türen
wie keine anderen dazu verführen
sofort zu ändern was der erste tat
und was aus vielen Gründen nicht gefallen hat.
Das gibt's, dass manche Leute mache Farben hassen
wenn sie 'ne andere lieber wollen
soll man sie machen lassen!

Zufrieden hat der kleine Mann sein Werk beendet
in einer Farbe strahlt das ganze Zimmer
doch kaum, dass er den Rücken wendet
kommt Paulchen an, nein so ein Schlimmer!
Wenn man zum Farbe sprühen den Rasensprenger nimmt
wird's auch schön gleichmäßig, doch, ganz bestimmt!

Der Flintenlauf ins Fenster ragt
das dürfte auch nicht sein
das Paulchen hat nicht lang gefragt
es schüttet Farbe rein
und siehe da, beim ersten Schuss
kommt statt des Schuss ein Farbenguß
es folgen einige noch nach,
so wird das Haus mitsamt dem Dach
blitzneu auch ohne Pinselstrich
hier fehlt noch was, bedanke mich!

Das Männlein hat in seiner Wut die Farben all' begraben
nun meint es, wird es endlich Ruh' vor Paulchen Panther haben
doch aus der Erde, ei, wer hätte das gedacht
sprießt's bald herauf in schönster Farbenpracht
das Paulchen reibt sich froh die Hände
für ihn ist das ein schönes Ende!
Er muss nicht unter großen Qualen
sich Baum und Blumen selber malen
Ein Kuß dafür dem Männlein klein
und unser Paulchen zieht gleich ein!


Zuletzt bearbeitet von wurensh99 am 16.03.2006 22:40, insgesamt 6-mal bearbeitet
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wurensh99



Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 16.03.2006 09:20 Antworten mit ZitatNach oben

Der rosarote Bomber

Der Paul, der ganz gemütlich durch die Straßen geht
weil nichts von Ärger heut' im Horoskope steht
wird, wenn das auch ein wenig übertrieben klingt
von einem Mann aus einem Kofferraum herangewinkt
mit einem Zettel wird er aufgefordert
wenn auch nicht bei seinem Leben
ein Päckchen für den Kerl in der slowenischen Botschaft abzugeben
auch von Kopeken steht was da
doch nicht für welchen Zweck
politisch, denkt der Paul, nee nee lass bloß die Finger weg!

Da hat er schon das Päckchen und er hört an seinem Ticken
da woll'n sie in der Botschaft einen wohl über'n Jordan schicken!
Und um Zwölfe muss er's los sein steht da, andernfalls...
da denkt der Paul, auf Elfe geht's schon
schaff ich's mir schnell vom Hals!
Und er eilt, trotz der guten Sterne für heute
mit bangem Herzen zum Botschaftgebäute!

Mit Wegschmeissen war's, wie wir eben sahen
weil die Uhr schon halb zwölf ist, doch nicht getan
Drum nochmal zurück mit der Bombe
Ach herrje, warum haben die bei Botschaft's nur kein Portier!
Sie kriegen keinen, weil's halt ein Mangelberuf ist
dafür haben sie 'nen Hund, mit sehr scharfem Gebiß!

Nein, nein, der Hund mag dick sein
doch er ist kein Dummer
er hat durchschaut des Paulchens Transvestitennummer!
Der greift in seiner Not zum Telefon,
schon wieder ihm die Uhr und die Pistole droh'n!
Er muss, soll nicht die letzte Viertelstunde ungenützt verstreichen
das Haus, wohin die Bombe soll, auf andrem Weg erreichen!

Verflixt, es fehlen nur noch acht Minuten
da heißt's sich aber tummeln, heißt sich's sputen!
Nur keine Mühe scheuen, nur Geduld
dann klappt der Trick auch mit dem Katapult
Was da geflogen kommt ist wie's scheint
für wahr kein Hundekuchen
zumindest läßt's den dicken Hund verschreckt
das Weite suchen!

Es wär' die harte Landung auf der grünen Wiese
ganz sicher schmerzhafter als die in der Markise
nur hat die letztere sofort zurückgeschnippt
dahin, wo er soeben weggewippt
dort hat des Amboß' ungeheure Kraft
ihn wieder übers Mäuerchen geschafft
doch diesmal landet er, oh Schreck und Graus
im Bronzedenkmalsattel des achten, Stanislaus!

Es hat den dicken Hund, gebürtig aus Slowenchen
das Botschaftsküchenmädchen namens Lenchen
mit heißer Soße aus Versehen verbrüht
wodurch er nicht mehr ganz so gut wie früher sieht
Das Paulchen aber, das sich grad zum Sturm anschickt
hat er auch mit dem angebrühten Aug' erblickt!

Fünf vor Zwölfe ist die Uhr
armer Paul, was machst du nur?
Ob der Flug mit der Rakete
das Problem hier lösen täte?
Fragt sich nur, ob sich das lohnt
schließlich fliegst Du noch zum Mond!
Die Rakete fliegt und fliegt
und die Bombe tickt und tickt...
Und sie fällt, ganz gleich, wie's möglich sei
an dem Fallschirmspringer Paul vorbei
Fällt noch weiter, fällt nach, hast 'nen Ton
durch 'ne Öffnung in die Kanalisa-tion!

Dort schaukelt sie im Päckchen auf den Wellen
Und bis Zwölfe nur noch zwei Sekunden fehlen
dass sie jetzt gleich explodieren müßte
freut sich schon der miese Terroriste!
Und schon kommt er mit Kanaldeckel geflogen
zum dem Hunde, der auch ihm nicht sehr gewogen!

Paulchen hat es sehr ergötzt
dass der Hund jetzt einen anderen hetzt
Weggebellt ist aller Ärger nun gottlob
und es stimmt die Prophezeihung aus dem Horoskop!


Zuletzt bearbeitet von wurensh99 am 16.03.2006 10:20, insgesamt 4-mal bearbeitet
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wurensh99



Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 16.03.2006 09:40 Antworten mit ZitatNach oben

Der rosarote Robin Hood

Welche eine finst're Zeit war doch das Mittelalter
Auf Schweiß und Tränen stand gar mancher Tron
vor allem herrschte ein doch ziemlich kalter
und rüder Umgangs- und Verhandlungston!
Wenn's, wie gesagt, im allgemeinen schon sehr viel zu bemängeln gab
schoß doch auch damals schon den Vogel stets die Finanzbehörde ab!
Da gab's nicht Stundung und nicht Mahnung
nur eine riesengroße Keule
da hieß es Taler her und Sparschwein auf
sonst setzt es eine saft'ge Beule!

Ob Unvermögen oder böser Wille
der arme Mann wird erst mal mitgeschleift
es könnt ja sein, dass in des Hungerturmes Stille
doch der Entschluß zum zahlen in ihm reift
In Paulchens Brust, der Zeuge dieses Vorfalls war
schlägt laut ein Herz für die Entrechteten und Schwachen
Er trippelt hinterher, ihm ist noch nicht ganz klar
wie er verfahren soll, nur das steht fest:
Er wird was machen!

Um einen Lichtstrahl Trost in das Verlies zu senden
schickt Paulchen eine Botschaft, darin steht
um zwei Uhr wird sich alles, alles wenden
nur dumm ist's, dass die Botschaft eig'ne Wege geht!

Es lockt die Freiheit mit der Mauerlücke
der kleine Mann bricht gleich in Jubel aus
nur schließt der böse Wächter wieder diese Lücke
und brummt "so schnell kommst du mir hier nicht raus!"

Na, es muss die Rettung ja beim ersten Mal nicht glücken
doch kann für's erst man dem Mann die Beule ja reindrücken
Es krankt die Welt doch immer noch am selben Leide
der dicke Wächter wächtet nicht, er schnarcht á la borneur
zu denken, dass ein Mann wie Walther von der Vogelweide
wie heut ein reicher Mann mit dem Chauffeur

Nun, uns soll's recht sein, dass der Wächter fest geschlafen
so öffnet sich nun doch die Tür für uns'ren armen Braven!
Es ist vollbracht, die Kerkertür in Stücken
so wird des Paulchens gutes Werk am Ende doch noch glücken
da eilen unsre beiden schon durchs Labyrinth gar vieler Gänge
und finden den Wachtmeister Garlon in einer Abstellkammer Enge
dem fällt sogleich sein Wächterdasein ein
und Keule schwingend läuft er hinterdrein!

Es waren die meisten Burgen im Mittelalter
nicht nur ein zugiger und nicht oft genügend naßkalter
nein, auch ein recht gefahrenvoller Ort
man hielt sich Löwen, ja selbst Krokodile dort
die waren dem Wachmann Garlon auch nicht fremd
nur eben hatte oben was geklemmt!
Nun fällt ihm ein, dass in der Krokodile Schar
ja mittendrin der Herr aus Zelle 34 war!

Gefangen beide wieder und beiden sinkt der Mut
da schwebt herein ein Telegramm vom alten Robin Hut
dadrin steht neben and'ren schönen Sachen
"entspannen Leute, keine Sorgen machen!"

Grad will das Paulchen sehr vernehmlich
den guten tapf'ren Robin loben
da stock das Wort, denn es wird nämlich
der Hut zur Türe reingeschoben!

Naja, wie schon gesagt, das Mittelalter war nicht toll
da nahmen, ganz genau wie heut'
die Großen oft den Mund zu voll!
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wurensh99



Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 16.03.2006 21:35 Antworten mit ZitatNach oben

Rosarot in fremden Betten

Das Paulchen, das bei sich Zuhaus' die Maler hat
kann all den Farbenkram schon nicht mehr riechen
so trottet es totmüde durch die Stadt
und hofft, es könnt' bei guten Freunden vielleicht unterkriechen

Da fällt sein leicht umflorter Blick auf einen Fußabtreter
auf dem fett eingewebt "Willkommen" steht
Er nimmt ihn, geht hinein, doch wenig später
fliegt er hinaus und merkt, dass es so einfach doch nicht geht

Man muss 'nen Schlüssel finden und die richt'ge Tür dazu
mit and'ren Worten, Schwein muss so ein Panther haben
das Paulchen legt zufrieden sich zur Ruh'
doch vorher wird er sich an einer schönen heißen Dusche laben

Vorm Zubettgehn nach dem Essen
Zähneputzen nicht vergessen
außerdem wird's auf die Dauer sich rentieren
jeden Abend gründlich sich zu orientieren
über des Gesichts Beschaffenheit
dadurch spart man sich viel Ärger und viel Zeit

Jedoch im fremden Heime, im fremden Bad
ist Vorsicht auch geboten
dort läßt man von elektrischen Geräten
besser doch die Pfoten

So, und jetzt das Licht gelöscht
Hopplahopp, rein in die Kiste
lange schlafen wird er nicht
ach, wenn unser Paulchen wüßte
dass vor der Türe schon das Unheil steht
denn es wankt nach Hause, wenn auch reichlich spät
und mit ziemlich onduliertem Gang
der Herr Trambahnkartenknipser Egon Vogelsang

Seelig kehrt er heim von Stammtischskat und Schweineschlachtungsschüssel
und da liegen alle siebzehn Trambahnkartenvorratsschränkchenschlüssel
So betrunken ist er nicht, denn es stellt der Brave
vor die Tür wieder hin, seine Gardaseealgarve

Auch im Dunkeln ist nicht sehr viel sich'rer
der Gang des übern Eichstrich angefüllten Trambahnangestellten Vogelsang
Schrecklich findet er die Finsternis
aber Paulchen völlig gegenteil'ger Meinung ist
Und er trachtet, die Beleuchtung eigenhändig loszuwerden
weil er sinnlos bei Betrunk'nen Diskussionen und Beschwerden

Der leicht ramponierte Egon sucht nun in den Kissen Trost
da befällt ihn, mangels Deckung, ein enormer Schüttel-Frohst
Welch ein Glück, dass ihm da zur Verfügung steht
eine Gummiflasche aus dem letzten Care-Packet
Linderung bringen wird die kochend heiße Nässe
für die frost- und alkoholgeweiteten Gefäße

Und ein zweites Mal befällt den Egon Schlottern
Hülfe, hüüülfe, kann er nur noch ins Telefon stottern
und sieh da, nach fünf Minuten öffnet sich die Tür
und der Hausarzt Schikaneda tritt herfür
und er meint, vom Alkohol wär' der Verstand im Eimer
denn natürlich kennt er seinen Pappenheimer

Um Herrn Vogelsang doch wieder hinzukriegen
gilt's denn Schnapsteufel für immer zu besiegen
abgeschworen dem Fusel bis ans Lebensende
geht's an die Vernichtung aller Restbestände

Man denkt nur, wieviel Geld Herr Vogelsang jetzt spart
hält er sich weiter an die Milch der frommen Denkensart
und darum - horidu und hoch die Becher
doch was erblicken da die frohen Zecher?
Das Trugbild, vorgegaukelt von zuvielem Alkohol
schlürft mit dem Bettzeug frech vorbei

Dem Doktor ist nicht wohl
auf diesen Schrecken wäre gut ein Schnaps
der ja oft Wunder tut
die beiden wollen brechen den grad getanen Schwur
doch leider hat den Schnapp geholt
die städt'sche Müllabfuhr
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wurensh99



Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 17.03.2006 08:47 Antworten mit ZitatNach oben

Der rosarote Kaufhausspuk

In Gamble's Kauf- und Warenhaus
sind bis auf zwei schon alle Lichter aus
nur die Leuchtreklama auf dem Dach
die zwinkert noch, die ist noch wach
In der Etage, wo es Läufer gibt und Felle
da brennt das Licht noch, ist's noch helle
Dort fegt der Putzmann Dietrich Kurdesang
wie jeden Abend Treppenhaus und Gang

Den Paul, auf einem Teppich ausgestreckt
hat Kurdesangs Gepfeife aufgeweckt
Nun ist das Nächtigen im Kaufhaus ja verboten
der Putzmann kommt, was wird das Paulchen machen?
da liegt der fette Tiger da, mit weit gespreizten Pfoten
der Paul verschwindet in dem zahnbewehrten Rachen

Herr Kurdesang ist früher Großwildjäger mal gewesen
er hat schon anderes in der Hand gehabt als einen Putzmannbesen
Welch Abstieg im Sozialen er nur langsam überwindet
und an der Putzmannstätigkeit nur minderen Gefallen findet
Zudem, ganz abgesehen von der Steuer
ist's nächtens in dem Kaufhaus nicht geheuer
da gibt's zum Beispiel Spuren auf den Stufen die nach oben rollen
ob die tatsächlich von dem Bettvorliegertiger stammen sollen?

Inzwischen hat der Paul den Ladentisch gefunden
wo Hüte pfeilgeboten sind für frohe Stunden
die, weil der Mensch ja, wenn er Lust zum lustigsein verspürt
sich gern mit Nase, falschem Bart und einem Hütchen ziert
Auch so ein liebes Raubtierkatzenköpfchen ist gefragt
fragt sich nur, was Herr Kurdesang zu der Verkleidung sagt
die er, als der Paul an ihm vorbeigeglitten
hätt' ein Schlag beinah erlitten

Er eilt hinfort, um eine Elefantenbüchse zu ergreifen
und brennt dem Tiger schon zum zweiten Mal
ne Ladung auf die Streifen

Erst auf der Treppe plötzlich Raubtierspuren
jetzt dröhnt ein Automotor los mit über tausend Touren?
Weil man das nachts in einem Kaufhaus ja nicht vermuten kann
mutet das ganze dem Herrn Kurdesang reichlich seltsam an
Es rast der Paul den Kaufhausgang hinunter und hinauf
da macht Herr Dietrich Kurdesang plötzlich ne Türe auf

Das weichgespülte flausch'ge Fell nach Möglichkeit zu glätten
legt Paulchen sich auf das Gestell, das man gebraucht zum plätten
Schrillt einem dann das Telefon so mitten rein ins Bügeln
empfiehlt sich's in dem Fall schon, den Redeschwall zu zügeln
Denn, wenn man dann den Braten riecht
das Eisen schon am Boden liegt

Nun ist 'ne Öffnung da, wo die Natur sie anzubringen nicht beliebt
meist abträglich der Schönheit der Figur
und außerdem es Durchzug gibt
Ganz verloren ist ja Malz und Hopfen
will man das Loch mit einem Wecker stopfen
Was ist schon Heulen im Gedärm
verglichen mit dem Weckerlärm?

Es ist der Wunderstuhl, der sich gebärdet wie ein Hund
für Herrn Dietrich Kurdesang der lang ersehnte Grund
ins Vorgesetztenzimmer zu marschieren
und seinen Dienst als Kaufhausputzmann zu quittieren
"Ich kündige, Feierabend, Punktum, Schluß
feg' doch alleine, Gruß und Kuß, Dein Julius!"

Es ist der Duft der großen Welt
zumindest, was sich dafür hält
für Paulchen, wie für Lieschen Müller
im praktischen Zerstäuber halt der Knüller
Weshalb er forsch das Gummibällchen drückt
und schwebt hinfort, vom eig'nen Duft entzückt
Und in der Wolke soviel Wohlgeruch und Süße steckt
dass sie des ausgestopften Tigers Lebensgeist erweckt

Der Paul hat in der nächsten Nacht
auf einem Bärenfell es sich bequem gemacht
da naht sich pfeifend auf dem Gang
der Nachfolger von Dietrich Kurdesang
Womit wir wieder am Anfang wären
nur diesmal eben in einem Bären!
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